Mehr Selbstvertrauen & Lebensfreude
EFT-Klopfsätze für die Selbstanwendung
Die folgenden Klopfsätze eignen sich hervorragend für die tägliche Selbstanwendung. Wähle intuitiv den Satz aus, der dich im Moment am meisten anspricht, oder passe ihn an deine persönliche Situation an.
Eine Klopfanleitung kannst du dir hier herunterladen.
💛 Selbstliebe & Selbstwert
- Auch wenn ich gerade sehr streng mit mir selbst bin, gebe ich mir heute die Erlaubnis, unperfekt zu sein.
- Auch wenn ich mir selbst oft nicht vertraue, öffne ich mich für den Gedanken, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
- Auch wenn ich das Gefühl habe, einen Fehler gemacht zu haben, vergebe ich mir selbst.
- Auch wenn der innere Kritiker gerade sehr laut ist, begegne ich mir jetzt mit Mitgefühl.
🌿 Stress & Überforderung
- Auch wenn ich mich gerade völlig überfordert fühle, akzeptiere ich mich genau so, wie ich bin.
- Auch wenn ich das Gefühl habe, alles auf einmal schaffen zu müssen, erlaube ich mir jetzt durchzuatmen.
- Auch wenn dieser Druck in meiner Brust sitzt, darf ich für einen Moment lockerlassen.
- Auch wenn ich Angst habe, nicht zu genügen, bin ich gut genug – genau hier und jetzt.
🌸 Ängste & Sorgen
- Auch wenn ich diese innere Unruhe spüre, entscheide ich mich jetzt für Sicherheit und Vertrauen.
- Auch wenn mein Kopf voller Sorgen ist, erlaube ich meinem Körper, sich zu entspannen.
- Auch wenn ich Angst vor dem ungewissen Ausgang habe, vertraue ich meinem eigenen Weg.
- Auch wenn diese Situation mich unsicher macht, liebe und achte ich mich bedingungslos.
🔋Müdigkeit, Energieverlust & Erschöpfung wandeln
- Auch wenn mein Akku gerade leer ist, erlaube ich mir, ohne schlechtes Gewissen aufzutanken.
- Auch wenn ich mich mental völlig erschöpft fühle, schenke ich meinem Körper jetzt diese kleine Pause.
- Auch wenn ich diese Schwere in mir trage, öffne ich mich für neue Leichtigkeit und frische Energie.
- Auch wenn ich das Gefühl habe, immer nur zu funktionieren, gebe ich mir jetzt die Erlaubnis, einfach nur zu sein.
🌞 Selbstvertrauen & Mut
- Auch wenn ich das Gefühl habe, noch nicht bereit zu sein, erlaube ich mir, einfach den ersten Schritt zu machen.
- Auch wenn ich mein Licht oft unter den Scheffel stelle, gebe ich mir heute Raum, mich zu zeigen, wie ich bin.
- Auch wenn mir das Nein-Sagen manchmal schwerfällt, setze ich heute mutig und klar meine Grenzen.
- Auch wenn mein Kopf nach Kontrolle sucht, vertraue ich darauf, dass ich auch unvorhergesehene Dinge bewältigen kann.
💚 Loslassen & Vergebung
- Auch wenn ich mich noch an diesen alten Schmerz klammere, erlaube ich mir, Schritt für Schritt loszulassen.
- Auch wenn es mir schwerfällt zu vergeben, öffne ich mein Herz für inneren Frieden.
- Auch wenn ich die Kontrolle nicht abgeben will, vertraue ich darauf, dass das Leben mich trägt.
- Auch wenn mich diese alte Geschichte noch wütend macht, gebe ich die Last jetzt frei und entscheide mich für meine Heilung.
✨ Fülle & Dankbarkeit
- Auch wenn ich oft nur sehe, was mir fehlt, öffne ich meinen Blick für all das Gute, das bereits da ist.
- Auch wenn ich Zukunftsängste bezüglich meiner Ressourcen habe, erlaube ich mir, mich für die Fülle des Lebens zu öffnen.
- Auch wenn ich mich manchmal vom Leben benachteiligt fühle, bin ich tief dankbar für meinen bisherigen Weg.
- Auch wenn ich geglaubt habe, nicht genug zu haben, nehme ich die Geschenke des heutigen Tages dankbar an.
🌺 Gesundheit & Wohlbefinden
- Auch wenn mein Körper gerade Symptome oder Signale zeigt, begegne ich ihm mit Liebe und Geduld.
- Auch wenn ich mich oft nicht wohl in meiner Haut fühle, sende ich jedem Teil meines Körpers Wertschätzung.
- Auch wenn ich meinen Körper oft überfordere, schenke ich ihm ab heute die Ruhe und Pflege, die er braucht.
- Auch wenn sich mein Körper schwer entspannen kann, erlaube ich jeder Zelle, jetzt tief durchzuatmen und zu regenerieren.
🌈 Lebensfreude & Leichtigkeit
- Auch wenn das Leben sich gerade schwer und ernst anfühlt, erlaube ich mir wieder mehr Spielfreude.
- Auch wenn ich vergessen habe, wie man unbeschwert ist, öffne ich mich für die kleinen Funken der Freude.
- Auch wenn ich oft zu sehr im Kopf bin, lade ich das Lachen und die Unbeschwertheit zurück in mein Leben ein.
- Auch wenn mir manche Aufgaben wie ein riesiger Berg vorkommen, gehe ich sie ab heute mit spielerischer Leichtigkeit an.
🌟 Vertrauen & Zuversicht
- Auch wenn ich gerade nicht weiß, wie es weitergeht, vertraue ich darauf, dass sich der richtige Weg zur rechten Zeit zeigt.
- Auch wenn der Wandel mir Angst macht, bleibe ich in mir verankert und blicke zuversichtlich nach vorne.
- Auch wenn im Außen alles chaotisch erscheint, finde ich mein Vertrauen in meiner inneren Mitte.
- Auch wenn das Leben anders verläuft als geplant, bin ich offen für die neuen Möglichkeiten, die sich mir bieten.
❤️ Beziehungen & Liebe
- Auch wenn ich große Angst habe, wieder verletzt zu werden, gebe ich mir heute die Erlaubnis, mein Herz schrittweise zu öffnen.
- Auch wenn ich mich manchmal nicht gut genug fühle, begegne ich mir heute mit Liebe und Anerkennung.
- Auch wenn mich die Verlustangst gerade verunsichert, öffne ich mich für den Gedanken, dass ich in mir selbst sicher bin.
- Auch wenn es mir schwerfällt zu vertrauen, erlaube ich mir heute, erste kleine Schritte auf andere zuzugehen.
💼 Erfolg & Beruf
- Auch wenn ich oft fürchte, nicht zu genügen, öffne ich mich für den Gedanken, dass ich genau am richtigen Platz bin.
- Auch wenn es mir Unbehagen bereitet, mich zu zeigen, gebe ich mir heute die Erlaubnis, für meine Erfolge einzustehen.
- Auch wenn der berufliche Druck gerade sehr groß ist, begegne ich mir jetzt mit Mitgefühl und erlaube mir Pausen.
- Auch wenn ich Zweifel an meinem Erfolg habe, vergebe ich mir meine Ängste und erlaube mir, zu wachsen.
EFT-Klopfsätze und Coaching-Tipps für jeden Tag
Kleine und einfache Übungen für den Alltag, die dich aus dem Stress und der Anspannung rausholen können
Inhalt:
1. Das Dankbarkeits-Tagebuch/-Fotobuch/-Gedanken
2. Der "Mindset-Walk": Positive Affirmationen beim Gehen
3. Seifenblasen zaubern: Die Kunst des Loslassens & Ausatmens
4. Die 4-2-6-Atemtechnik: Der natürliche "Ausschalter" vor dem Schlafengehen
5. Die "Brain Dump"-Methode: Kopf leeren vor dem Bettgehen
6. Das Ho'oponopono-Vergebungsritual
7. Die „Spiegel-Anker“-Übung: Dein tägliches Self-Talk-Ritual
8. Die "Gefühle durchfühlen"-Methode: Gefühle da sein lassen und auflösen
1. Das Dankbarkeits-Tagebuch/-Fotobuch/-Gedanken
Das Prinzip: Unser Gehirn hat von Natur aus einen sogenannten Negativity Bias – es fokussiert sich schneller auf Probleme als auf das Positive. Mit dieser Übung trainierst du deinen "Glücksmuskel" und richtest deinen Fokus bewusst auf das Gute in deinem Leben.
So funktioniert’s:
- Die klassische Variante (Schreib-Fokus): Nimm dir jeden Abend 5 Minuten Zeit. Schreibe mindestens 3 Dinge auf, für die du heute dankbar bist. Das müssen keine Weltveränderungen sein – der duftende Kaffee am Morgen, ein nettes Lächeln im Supermarkt oder ein geschafftes Projekt reichen völlig aus.
- Die visuelle Variante (Das Fotobuch): Du schreibst ungern? Kein Problem! Mache jeden Tag Fotos von Dingen, die dir ein gutes Gefühl gegeben haben. Das kann eine schöne Blume am Wegesrand sein, ein gemütlicher Platz auf dem Sofa oder dein Lieblingsessen. Wichtig ist nur, dass dir bewusst wird, was dir gut tut.
- Die einfache Variante (Gedanken): Du hast wenig Zeit? Auch kein Problem. Denke jeden Abend, wenn du im Bett liegst kurz an alle schönen Erlebnisse des Tages. Die, die dich zum Lachen gebracht haben, wo du etwas tolles gelernt hast, usw. Wichtig ist nur, dass du es machst! 😉
Dein Coaching-Tipp für den Alltag
Verbinde die Übung mit einer festen Routine (z. B. direkt vor dem Schlafengehen oder beim Morgenkaffee). Spüre beim Aufschreiben oder Betrachten des Fotos für ein paar Sekunden bewusst in das Gefühl der Dankbarkeit hinein!
2. Der "Mindset-Walk": Positive Affirmationen beim Gehen
Das Prinzip: Bewegung löst mentale Blockaden. Wenn wir gehen, bauen wir Stresshormone ab und unser Gehirn wird empfänglicher für neue, positive Glaubenssätze.
So funktioniert’s:
- Wähle deine Sätze: Suche dir vor dem Spaziergang 1 bis 2 Sätze aus, die dir gerade guttun (z. B. "Ich bin ruhig und in meiner Kraft", "Ich vertraue meinem Weg", "Ich darf Schritt für Schritt gehen" oder „Ich bin gesund und glücklich“).
- Sage sie während dem Gehen vor dich hin: Du sagst deinen Satz ganz einfach in Gedanken (oder falls es geht, laut) vor dir her im Rhythmus deiner Schritte. Du wirst sehen, dass sich dein Nervensystem nach einiger Zeit entspannt und du dich freier fühlst. Denke nicht darüber nach, ob es bereits stimmt, sondern sage ihn wie ein Mantra die ganze Zeit auf.
Dein Coaching-Tipp für den Alltag:
Nutze kleine Wege im Alltag dafür: den Weg zur U-Bahn, den Gang zum Supermarkt oder die 10-Minuten-Pause im Homeoffice. Es geht nicht um lange Märsche, sondern um das bewusste Wiederholen.
3. Seifenblasen zaubern: Die Kunst des Loslassens & Ausatmens
Das Prinzip: Seifenblasen sind das perfekte Sinnbild für den Moment: Sie sind wunderschön, leicht und vergänglich. Wenn wir Seifenblasen steigen lassen, verbinden wir eine tiefenentspannende Atemübung (langes Ausatmen) mit der symbolischen Geste, belastende Gedanken oder Sorgen einfach "davonfliegen" zu lassen.
So funktionierts:
- Das brauchst du: Besorge dir vor der Übung ein Fläschchen Seifenblasen oder rühre unten stehendes Seifenblasenrezept an.
- Gedanken aufladen: Nimm dir vor dem Pusten einen Moment Zeit. Welches Thema, welche Sorge oder welcher Druck belastet dich gerade? Stelle dir vor, wie du diesen Ballast beim Einatmen sammelst.
- Sanft ausatmen: Puste nun ganz langsam und mit großem Druckausgleich in den Ring. Stelle dir vor, wie deine Sorgen in die Blase fließen. (Wichtig: Je langsamer du ausatmest, desto größer wird die Blase – und desto mehr entspannt sich dein Nervensystem).
- Zusehen und Loslassen: Beobachte die Blase, wie sie in den Himmel steigt. Sieh ihr nach, bis sie platzt oder schwebend verschwindet. Spüre nach, wie mit der Blase auch ein Stück Anspannung weicht.
Das ultimative Rezept für Riesen-Seifenblasen
Folgende Zutaten der Reihe nach ins Wasser rühren
- 1 Liter Wasser
- 0,5 g Kleister (ca. ¼ TL)
- 1 g Guarkernmehl (ca. ½ TL)
- 2 g Backpulver (1 gestr. TL)
- 50 ml Fairy Ultra grün (ca. 54 g) (Tipp: Original Fairy Ultra funktioniert am besten, da es sehr fettlösend ist)
Anleitung
Die Zutaten gut mit dem Schneebesen der Reihe nach vermischen. Ein bisschen ziehen lassen. FERTIG! 🙂
Das Werkzeug (Pustering für Riesenblasen): Knote eine Woll- oder Baummwollschnur zu einem Kreis oder binde die Schnur an 2 Stöcke, so dass eine Schlaufe entsteht. Tauche die Schnur komplett in die Flüssigkeit, ziehe sie langsam heraus und öffne sie und lass den Wind durchwehen oder renne ein Stück, damit Seifenblasen entstehen! Dieses Rezept ist so gut, dass man auch einfach die Hände dafür hernehmen kann und einen Kreis mit den Daumen und Zeigefinger bilden und reinpusten kann.
Dein Coaching-Tipp für den Alltag:
Diese Übung holt dich sofort ins Hier und Jetzt. Du kannst Seifenblasen nicht hetzen – sie erfordern deine volle Präsenz und einen ruhigen Atem. Perfekt für stressige Tage oder als Leichtigkeits-Anker! Vor allem aber macht diese Übung Spaß!
4. Die 4-2-6-Atemtechnik: Der natürliche "Ausschalter" vor dem Schlafengehen
Das Prinzip: Viele Menschen liegen abends im Bett und das Karussell im Kopf dreht sich weiter. Die 4-2-6-Methode wirkt wie ein natürliches Beruhigungsmittel für dein Nervensystem: Das verlängerte Ausatmen aktiviert sofort den Parasympathikus – den Teil unseres Nervensystems, der für Entspannung und Regeneration zuständig ist.
So funktioniert’s:
- Vorbereitung: Lege dich bequem hin. Platziere deine Zungenspitze sanft am Gaumen, direkt hinter den oberen Schneidezähnen.
- Einatmen (4 Sekunden): Atme leise durch die Nase ein und zähle gedanklich bis 4.
- Anhalten (2 Sekunden): Halte den Atem für 2 Sekunden an.
- Ausatmen (6 Sekunden): Atme hörbar mit einem leisen „Fuuu“-Geräusch durch den Mund aus und zähle dabei bis 6.
Rhythmus & Dauer:
Wiederhole diesen Zyklus zu Beginn 4-mal hintereinander (später kannst du auf 8 Zyklen steigern). Es soll ganz entspannt ablaufen.
Dein Coaching-Tipp für den Alltag:
Konzentriere dich vollkommen auf das Zählen. Sobald deine Gedanken abschweifen, hole deinen Fokus ganz sanft wieder zu den Zahlen 4-2-6 zurück. Diese Übung eignet sich auch perfekt, wenn du nachts aufwachst und nicht wieder einschlafen kannst.
Wenn dir das mit dem Zählen zu kompliziert und anstrengend ist, kannst du dich gerne auch nur auf deinen Atem konzentrieren, wie er einfließt und wieder ausfliest.
Für den Anfang kannst du dir auch eine Atemübungs-App kostenlos im Play Store oder App Store runterladen und diesen Rhythmus abspeichert.
5. Die "Brain Dump"-Methode: Kopf leeren vor dem Bettgehen
Das Prinzip: Unser Gehirn versucht abends oft verzweifelt, unerledigte Aufgaben oder Sorgen im Gedächtnis zu behalten, damit wir sie morgen nicht vergessen. Das hält uns wach (der sogenannte Zeigarnik-Effekt). Wenn wir diese Gedanken zu Papier bringen, signalisieren wir dem Gehirn: Es ist sicher verwahrt, du darfst jetzt schlafen.
So funktioniert’s:
- Das Schlafzimmer entlasten: Lege dir einen Zettel und einen Stift auf den Nachtisch (oder mache die Übung kurz vor dem Zähneputzen am Schreibtisch – bitte ohne Smartphone!).
- Alles aufschreiben: Nimm dir 3 bis 5 Minuten Zeit und schreibe alles unzensiert auf, was dir durch den Kopf geht:
- To-dos für morgen
- Offene Fragen oder Dinge, die dich geärgert haben
- Wirre Sorgen oder Ideen
- Abschließen: Klappe das Notizbuch zu oder lege den Zettel beiseite. Sage dir gedanklich oder laut: "Danke, es steht alles auf dem Papier. Für heute ist alles erledigt. Morgen kümmere ich mich darum."
Dein Coaching-Tipp für den Alltag:
Struktur ist hier egal! Es geht nicht um ein schönes Tagebuch, sondern darum, den mentalen Ballast physisch aus dem Kopf auf das Papier 'herunterzuladen'. Diese Übung ist auch geeignet, wenn du das Grübeln nicht abstellen kannst oder du aus deinen intensiven Gefühlen, wie z.B. Wut, Groll, Angst, nicht herauskommst.
6. Das Ho'oponopono-Vergebungsritual
Das Prinzip: Unser Gehirn und unser Körper speichern emotionale Altlasten, Konflikte oder Groll oft tief ab. Das hält uns gedanklich fest und erzeugt inneren Stress. Wenn wir diese Gefühle bewusst annehmen, aussprechen und verarbeiten, signalisieren wir unserem System: Der innere Kampf ist beendet, es darf Heilung und Frieden eintreten.
So funktioniert’s:
- Die Emotion spüren: Schließe die Augen, hole dir das Thema oder die Situation heran und spüre nach: Welche Emotion ist da? Wo sitzt sie im Körper? (z. B. Enge in der Brust, Druck im Magen).
- Das Ritual anwenden: Sprich die folgenden Sätze nacheinander aus (mindestens 7-mal im Kreis oder so lange, bis es sich stimmig anfühlt und die Anspannung nachlässt):
- "Es tut mir leid" (ich nehme das Problem an).
- "Bitte verzeih mir" (wenn ich dich oder andere bewusst oder unbewusst verletzt habe).
- "Ich verzeihe mir" (wenn ich mich selbst bewusst oder unbewusst verletzt habe).
- "Ich liebe mich" (bedingungslos. Ich sehe das Gute/Göttliche in mir).
- "Ich liebe dich" (bedingungslos. Ich sehe das Gute/Göttliche in dir / in der anderen Person).
- "Danke" (dass ich dieses Thema erkennen und heilen durfte).
- Abschließen: Nimm einen tiefen, bewussten Atemzug, öffne die Augen und spüre nach, wie sich der Körper jetzt anfühlt.
Dein Coaching-Tipp für den Alltag: Es geht hier nicht um Perfektion oder darum, dass du sofort jemandem verzeihen musst, der dir wehgetan hat. Es ist ein Prozess für dich selbst, um mentalen und emotionalen Ballast loszulassen. Diese Übung eignet sich hervorragend, wenn du das Grübeln nicht abstellen kannst oder aus intensiven Gefühlen wie Wut, Groll oder Angst nicht herauskommst.
7. Die „Spiegel-Anker“-Übung: Dein tägliches Self-Talk-Ritual
Das Prinzip: Unser Gehirn glaubt, was wir ihm wiederholt sagen – besonders dann, wenn wir uns dabei selbst in die Augen schauen. Oft begegnen wir unserem Spiegelbild morgens und abends kritisch („Ich sehe müde aus“, „Das gefällt mir nicht“). Durch die Spiegel-Anker-Methode nutzt du diesen täglichen Moment, um dein Nervensystem auf Sicherheit und Selbstmitgefühl umzuprogrammieren.
So funktioniert’s:
Den Moment verankern: Nutze jeden bewussten Blick in den Spiegel (beim Zähneputzen morgens und abends oder wenn du tagsüber an einem Spiegel vorbeigehst) als automatischen Erinnerungs-Anker.
Blickkontakt halten: Schau dir für einen kurzen Moment selbst in die Augen. Atme einmal tief durch die Nase ein und lange durch den Mund aus.
Deinen Wohlfühl-Satz sprechen: Sage dir laut oder gedanklich einen Satz, der dir genau jetzt guttut.
Morgens (Ausrichtung): „Ich bin heute an meiner Seite, egal was kommt.“ oder „Ich muss heute nicht perfekt sein, ich bin gut genug.“ oder "Ich freue mich auf diesen Tag!"
Abends (Abschluss): „Ich habe heute mein Bestes gegeben und darf jetzt zur Ruhe kommen.“ oder „Danke für alles, was mein Körper heute für mich geleistet hat.“ oder "Ich darf so sein, wie ich bin und genauso bin ich richtig."
Tagsüber beim Vorbeigehen: „Ich sehe dich. Du machst das super.“ oder "Du bist geborgen und in Sicherheit."
Dein Coaching-Tipp für den Alltag: Wähle zu Beginn einen einzigen Satz, der sich für dich stimmig und nicht aufgesetzt anfühlt. Es geht hier nicht um erzwungenes „positives Denken“, sondern darum, eine liebevolle Verbindung zu dir selbst aufzubauen. Wenn sich der Satz am Anfang komisch anfühlt: Das ist völlig normal – dein Nervensystem lernt gerade eine neue Form der Selbstfürsorge!
8. Die "Gefühle durchfühlen"-Methode: Gefühle da sein lassen und auflösen
Das Prinzip:
Oft versuchen wir abends oder im Alltag, unangenehme Emotionen wie Wut, Groll, Trauer oder Angst zu unterdrücken, wegzudiskutieren oder uns davon abzulenken. Doch je mehr wir gegen ein Gefühl ankämpfen, desto stärker krallt es sich fest. Das Prinzip des „Durchfühlens“ nutzt eine simple biochemische und psychologische Erkenntnis: Jede Emotion ist im Grunde eine Welle aus körperlichen Empfindungen und Energie. Wenn wir ein Gefühl nicht bewerten, sondern es einfach völlig unzensiert da sein lassen, groß werden lassen und das Unbehagen einen Moment lang aushalten, zieht die Emotion von ganz alleine vorüber.
So funktioniert’s:
Den Raum schaffen & Ankommen:
Setze dich bequem hin. Schließe die Augen und nimm zwei bis drei tiefe Atemzüge. Gib dir die Erlaubnis, für die nächsten Minuten nichts verändern oder reparieren zu müssen.
Das Gefühl einladen & wachsen lassen:
Richte deine Aufmerksamkeit auf das Gefühl, das gerade da ist (z. B. Angst, Wut, Trauer, Frust). Spüre, wo im Körper es sich zeigt – als Druck im Brustkorb, Engpass im Hals oder Unruhe im Bauch.
Der Schlüssel: Höre auf, dagegen anzukämpfen. Erlaube dem Gefühl explizit, so groß, laut oder intensiv zu werden, wie es möchte. Dehne deine Aufmerksamkeit aus und halte diese Empfindung einfach aus, ohne sie wegzuschieben oder zu bewerten. In den meisten Fällen, verschwindet das Gefühl innerhalb von Minuten.
Abschließen:
Beobachte, wie die Gefühlswelle ihren Höhepunkt erreicht und schließlich langsam abebbt. Sobald es ruhiger wird, atme tief in den Bauch ein und beim Ausatmen spürbar aus. Sage dir gedanklich oder laut:
"Ich habe das Gefühl gespürt, es durfte da sein. Es ist nun weitergezogen. Mein Körper und mein Geist sind wieder ruhig."
Dein Coaching-Tipp für den Alltag:
Analyse ist hier völlig egal! Es geht nicht darum, zu verstehen, warum du so fühlst, oder die Situation gedanklich zu lösen. Es geht rein darum, die physische und emotionale Welle im Körper einmal komplett zu durchleben. Diese Übung ist besonders geeignet, wenn du dich in einer Gedankenschleife verfangen hast oder du aus sehr intensiven Gefühlen wie Wut, Groll oder Angst nicht herauskommst und emotionale Entlastung suchst.
Vorschläge für Gute-Laune- und Seelenmusik
Musik & Bewegung: Die schnellste Abkürzung zu guter Laune
Schon gewusst?
Musik ist der direkteste Zugang zu unseren Emotionen. Sie umgeht den verstandesorientierten Kopf und trifft sofort mitten ins Herz. Wenn wir dazu noch den Körper bewegen, passiert pure Magie: Unser Gehirn schüttet einen Cocktail aus Dopamin, Endorphinen und Serotonin aus – während das Stresshormon Cortisol rasch gesenkt wird.
Warum Rhythmus und Tanzen der Seele guttun:
- Sofortiger Zustandswechsel: Wenn du feststeckst oder schlechte Laune hast, kann ein einziger Song deinen emotionalen Zustand innerhalb von Minuten komplett drehen ("state change").
- Aus dem Kopf in den Körper: Tanzen schüttelt den Ballast des Tages ab. Es geht nicht darum, wie es aussieht – sondern wie es sich anfühlt!
- Pure Befreiung: Wenn wir uns erlaubt unvoreingenommen und frei zur Musik bewegen, aktivieren wir Leichtigkeit und Spielfreude.
Dein Coaching-Tipp für den Alltag:
Mach dir deinen persönlichen 'Notfall-Song' an, dreh die Musik auf, schließe die Augen und tanze 3 Minuten durch dein Wohnzimmer – völlig egal, wie es aussieht. Lass den Körper einfach machen. Du wirst staunen, wie anders du dich danach fühlst!
🎵 Meine Playlist-Empfehlungen für dich
(Klicke einfach auf den Namen des Liedes und du wirst auf youtube weitergeleitet.)
Gute-Laune-Booster (zum Mittanzen & Strahlen)
- Mark Forster – Sowieso
- Tim Bendzko – Hoch
- BearyTunes – Glaub an Dich
- BearyTunes – Die Kettenreaktion
- Sudami – Du bist genug
Seelenmusik (zum Entspannen, Durchatmen, Nachdenken)
SEOM
- Licht
- Ich vergebe mir
- Sei du selbst
- Die Welt singt für dich (mit Kurt Tepperwein)
- Liebe was ist
- Sei für Dich da
Ute Ullrich
Seelenton
Berge
